ab 1914 - Das kurze Jahrhundert der Weltkriege, Weltrevolutionen, Weltsysteme und welt-weiten Konfrontationen

 
1914VIII.1.-1918XI.11. 1. Weltkrieg.
  Über 700 Männer aus Wurzen lassen ihr Leben auf den Schlachtfeldern des Krieges.
1916/17 Flugplatzbau hinter der Infanteriekaserne. Unter schwierigen Verhältnissen und unter Einsatz vor allem von Frauen wird ein etwa 120 ha großes Gelände erschlossen.
1917. Nov. In der Kaserne wird eine Fliegeraufbauschule eingerichtet.
XI.27. Die Mühlenwerke werden durch ein Großfeuer vernichtet.
  Bereits 1918 wird mit dem Neubau des Betriebs begonnen, dem ab 1919 die benachbarte "Bleiche" vollständig zum Opfer fällt.
1918.VIII.27. Ein Windhose zieht aus Richtung Neumühle in Richtung Roitzsch und Kühnitzsch und richtet u.a. bei der Firma G. F. Lieder (Dresdener Straße 64) großen Schaden an.
1918 Novemberrevolution in Deutschland. Ende der monarchischen Staatsform im Reich und in den deutschen Staaten.
  Am 8.11. bilden sich in der Fliegeraufbauschule und in der Artilleriekaserne Soldatenräte, die sich am 10.11. mit dem Wurzener Arbeiterrat vereinigen. Friedenskundgebung des Arbeiter- und Soldatenrates am 11.11. auf dem Markt. Vorübergehende Suspendierung der Stadtverwaltung durch die Räte.
1919 Nach dem Versailler Vertrag Entmilitarisierung der Stadt.
  Das Mannschaftsgebäude der Infanteriekaserne wird zum "Stadthaus" umgebaut (1920-1929), die Artilleriekaserne wird zu Wohnzwecken und durch verschiedene Gewerbe genutzt.
1920 Sachsen wird "Freistaat".
  Während des Kapp-Putsches verhindern Arbeiter die Fahrt eines Panzerzugs der Reichswehr, indem sie bei Bennewitz die Eisenbahngleise zerstören.
  Starker Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Erwerbslosen erzwingen die Aufnahme des Bahnbaus Wurzen-Eilenburg.
1923 Auf dem Höhepunkt der Nachkriegskrise spektakuläre Selbsthilfeaktion Wurzener Arbeiter unter der Führung der kommunistischen Stadträte Albert Kuntz und Bruno Lau: Ermittlung und Beschlagnahme von Lebensmitteln auf Rittergütern in der Umgebung. Besetzung Wurzens durch Landespolizei und Reichswehr am 22.10.
  Verlängerung der Reichsstraße (Hermann-Ilgen-Straße) bis zum Bahnhofsvorplatz.
1924.II.18. Die ehemalige Schönert-Mühle (seit 1902 die Roggenmühle der Krietschwerke) fällt einem Großfuer zum Opfer. Der strenge Frost erschwert die Löscharbeiten.
1924.IV.1. Ausgliederung Wurzens als kreisfreie Stadt aus der Amtshauptmannschaft Grimma.
  Die Stadt umfasst eine Fläche von 1075 ha 20,8 a und hat 18 500 Einwohner.
1924/25 2. Bauabschnitt der Mühlenwerke. Das alte Fließengefüge der Mühlgrabenarme (Gelbe Lache, Wüstes Gerinne) verschwindet vollständig. Als Rest bleibt nur der Gura-See (nach dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gustav Rathgen) erhalten.
1925 Bau des Speichergebäudes (Kornhaus) in der Dresdener Straße.
  Wurzen hat 18 286 Einwohner. Davon sind 9 062 erwerbstätig, 70 % in der Industrie.
  Einrichtung einer Jugendherberge in den Kammergebäuden der früheren Infanteriekaserne.
1925-1927 Bau des Betriebskanals für das Wasserkraftwerk Canitz. Der Mühlgraben wird von seinem Anfang bis in Höhe des späteren Stadtbades verrohrt. Sprengung der Kuhmuldenbrücke.
  Erweiterung des Geländes der Teppichfabrik über den einstigen Kuhwerder.
1925/1926 Ausbau des Goldenen Tälchens zu einem Freibad.
1926.XI.14. Die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung bringen erstmals eine Linksmehrheit (10 SPD und 3 KPD; 12 "Bürgerliche").
1927.I.24. Georg Boock wird erster sozialdemokratischer Bürgermeister und löst Friedrich Seetzen (DNVP) ab, der 27 Jahre im Amt war.
IV.1. Eröffnung des Heimatmuseums im Rathaus.
1927 Abriss der Drahtseilbahn Lüptitz-Bahnhof Wurzen.
  Eröffnung der Eisenbahnstrecke Wurzen-Eilenburg.
  Anlage des Stadtbades auf dem Fährwinkel.
1928/1929 Auflebendes Baugeschehen: Der Wohnungsbau (u.a. auch für kinderreiche Familien) steigert sich bis auf 193 Wohnungen im Jahre 1929. Es entstehen die Neubauten am Rosenweg, in der Friedrich-Ebert-Straße, in der Marienstraße u.a. Es entstehen die Gebäude der Konsum- und Spargenossenschaft, der Ortskrankenkasse, das Sport- und Gewerkschaftsheim, der Städtische Wirtschaftshof, die Volksküche u.a.
1929/1930 Anstieg der Arbeitslosigkeit in Folge der Weltwirtschaftskrise.
  Als Notstandsarbeiten werden ausgeführt die Unterführung am Dehnitzer Weg und Straßenarbeiten.
  Aus Mitteln der Hermann-Ilgen-Stiftung wird das Mahnmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges am Alten Friedhof errichtet.
1930/1931 Abbruch der hölzernen Landbrücke und Bau einer steinernen Brücke von 225 m Länge (Fertigstellung 15.1.1931)
1932 Am 31.1. werden in Wurzen 6 800 Arbeitslose registriert, von denen 5 855 eine Unterstützung erhalten. In der Stadtverordnetenversammlung kann am 28.5. der Haushalt wegen zu hohen Defizits nicht verabschiedet werden.
.X.23. Nach umfassender Restaurierung Wiedereröffnung des Doms, der u.a. mit Bronzeplastiken von Georg Wrba ausgestattet wurde.
1933 Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Ab 24.4. keine Kommunisten, ab 19.5. auch keine Sozialdemokraten mehr in der Stadtverordnetenversammlung.
.IV.1. Erster Boykott jüdischer Geschäfte in der Stadt.
1935 Remilitarisierung der Stadt. In die Artilleriekaserne zieht ein Flak-Regiment ein.
1938.XI.9. Verwüstung der jüdischen Geschäfte. Inhaftierung der jüdischen Familien. Fast alle jüdischen Bürger verlassen in den nächsten Monaten die Stadt und emigrieren ins Ausland. Hugo und Hedwig Luchtenstein werden 1942 von Leipzig aus in ein Vernichtungslager abtransportiert.
1939.IX.1.-1945.V.8. Zweiter Weltkrieg.
1939.IX.4. Als erster Wurzener fällt in Polen der 20-jährige Erhard Heinz Junghans. Bis zum 25.10.1945 beurkundet das Standesamt Wurzen 650 "Kriegssterbefälle".
1940 In der Mädchenschule auf dem Domplatz, im Schweizergarten und in der Broncewarenfabrik werden „Volksdeutsche“ aus dem Osten untergebracht.
.März Die Waggonfabrik Uerdingen errichtet an der Lüptitzer Straße ein Ringfederwerk.
  Die Milei-Gesellschaft aus Stuttgart siedelt sich in Wurzen an.
1941.Juni Anhaltende Truppentransporte nach dem Osten.
1942 Schließung der Mädchenschule wegen Kohlemangels.
1943.Sommer Ausgebombte aus Aachen und Köln treffen in Wurzen ein.
  1. Auffanglager in der Knabenschule.
.X.20. Erster Bombenangriff auf die Stadt fordert ein Opfer.
1944 Einrichtung von Großküchen.
  Bau von 20 Behelfsunterkünften an der Collmener Straße.
  Fliegeralarme nehmen zu.
.X.7. 12.48 Uhr Bombenangriff auf den Südosten der Stadt ( 21 Tote und 150 Obdachlose).
1945 Bombenangriffe Anfang April fordern 12 Tote.
.IV.12. KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter berühren auf ihrem Todesmarsch auch Wurzen.
.IV.16. Sprengung sämtlicher Mulde- und Kanalbrücken auf Befehl des Kampfkommandanten, nachdem amerikanische Panzer Bennewitz erreicht haben.
.IV.24. Kampflose Übergabe der Stadt an die Amerikaner durch Oberbürgermeister Dr. Armin Graebert.
.V.5. Besetzung Wurzens durch die Rote Armee (bis 23.2.1993).
  Die Amerikaner ziehen sich auf das westliche Muldenufer zurück. Der Fluss wird Demarkationslinie (bis 1.7.).
1945.V.8.-1990.X.2. Ostdeutsche Kleinstadt unter sowjetischer Besatzung.
1945.Sommer Beginn der "antifaschistisch-demokratischen Umwälzung".
  Konstituierung von Ortsgruppen antifaschistischer Parteien: KPD am 27.6., SPD am 27.7., LDPD und CDUD im August.
.IX.19. Einsetzung eines Stadtrates durch die sowjetischen Behörden.
  In ihm dominiert die KPD entgegen ihrer tatsächlichen Mitgliederzahl.
.Oktober Beginn der Schulreform und der Bodenreform.
  Die Stadt hat am 6.10. insgesamt 15 328 Einwohner, darunter 2 080 Umsiedler.
1946 Bis Ende Februar gehen insgesamt 313 700 Vertriebene aus den Ostgebieten und dem Sudetenland durch die Wurzener Lager, die von der "Transportleitung Osten" unterhalten werden.
1948 Erste "volkseigene Betriebe" werden gebildet (Drahtseilwerk, Teppichfabrik).
1949.IX.1. Erste HO-Geschäfte in der Wenceslaigasse und auf dem Markt, in denen ohne Marken eingekauft werden kann.
1949.X.7.-1990.X.2. Deutsche Demokratische Republik.
1950 Wiederaufnahme des Wohnungsneubaus (Ringelnatzstraße).
  Die Dörfer Bennewitz, Roitzsch, Dehnitz, Deuben, Grubnitz, Schmölen und Nischwitz werden nach Wurzen eingemeindet.
1952 Verwaltungsreform. Wurzen wird Kreisstadt im Bezirk Leipzig.
  In Bennewitz und Roitzsch werden LPG gegründet.
1954 Einweihung einer Naturbühne in einem alten Steinbruch am Wachtelberg.
  Einweihung des Neubaus der Straßenbrücke über die Mulde.
  Nach wochenlangen Regenfällen kommt es im Juli zu einer der größten Hochwasserkatastrophen des Jahrhunderts.
1955 Mit der Bebauung der Felder am Steinhof wird begonnen (Grundsteinlegung für den ersten AWG-Block am 22.9.).
1956 Beginn der Bebauung an der Lüptitzer Straße.
1959.IX.13. Gründung einer Musikschule.
  Beginn des Mittelschulunterrichts in Wurzen (10-klassige polytechnische Oberschule).
1961 1000-Jahr-Feier der Stadt (10.-18.6.).
1963 Die Stadt- und Kreisblibliothek wird Freihandbibliothek.
1964 Wurzen hat 24 324 Einwohner (31.12.).
1966 Inbetriebnahme der neuen Kläranlage.
  Einweihung der Schulsternwarte in der Schillerstraße.
1967/1969 Neubau der Eisenbahnbrücke.
1968 Der östliche und nördliche Teil des Steinhofes wird abgerissen, um eine bessere Straßenführung der jetzigen B 6 zu ermöglichen.
1969.V.31. Aufnahme des elektrischen Zugverkehrs zwischen Leipzig und Dresden. Einstellung der Personenbeförderung auf der Strecke Wurzen-Golzern (Teil der früheren Muldentalbahn).
.X.7. Anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der DDR Baubeginn für eine Schwimmhalle in der Lüptitzer Straße (Fertigstellung 1.8.1972).
1971 Die Bebauung des Neubaugebiets Nord 1 zwischen Lüptitzer und Zillestraße ist abgeschlossen.
1972 Alle größeren privaten Betriebe, solche mit staatlicher Beteiligung und Genossenschaften mit industrieller Produktion werden durch Kauf in Volkseigentum übernommen.
  Mit 24 356 Einwohnern erreicht Wurzen sein bisheriges Bevöl-kerungsmaximum.
1974.V.25. Beginn des S-Bahn-Verkehrs zwischen Leipzig und Wurzen.
.IX.1. Einweihung der Wilhelm-Pieck-Oberschule (später Mittelschule Nord, seit 2008 Ringelnatz-GS und Musikschule).
1976 Abriss der Heiliggeistkirche im ehemaligen Alten Friedhof, dieser wird in eine Parkanlage umgewandelt.
  Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt wird rückläufig. Nischwitz und die Dörfer westlich der Mulde werden wieder ausgemeindet.
1978.V.26. Einstellung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Wurzen-Eilenburg.
1980 Der Wurzener Detlev Kästner erkämpft zur Olympiade in Moskau eine Bronze-Medaille im Boxen.
1981 Der traditionsreiche Fremdenhof „Börse" wird abgerissen.
1982-1984 An der äußeren Torgauer Straße entsteht ein Heizwerk, das die Wärmeversorgung für mehrere Betriebe und für die im Norden der Stadt geplanten Neubauviertel übernehmen soll.
1982 Sanierung der Gebäude auf der Liegenbank. Die Nr. 1 wird bis 1983 völlig neu errichtet (Fachwerkhaus).
  Beginn der Erschließungsarbeiten für das Eigenheimviertel an der Nemter Straße (Südring).
1983 Jubiläumsfeier anlässlich des 100. Geburtstages von Joachim Ringelnatz. Das Geburtshaus des Dichters wird nach Sanierung als Ringelnatz-Museum und Sitz der Kreisgeschäftsstelle des Kulturbundes übergeben. Auf dem Markt wird ein Marktbrunnen mit einer Figur des Dichters eingeweiht (24.6.).
  Der Röntgentrakt des Kreiskrankenhauses ist fertiggestellt.
.VIII.6./7. Nach starken Niederschlägen durchbricht die Mulde den Damm am Einlauf des Betriebskanals und am Fährwinkel oberhalb der Eisenbahnbrücke (Schaden über 2 Mio. Mark). Bis zum 26.10. wird der Fluss wieder in sein altes Bett zurückgedrängt.
  Mit dem Rückbau des Betriebskanals wird begonnen.
1984 Wiedererrichtung der „Postsäule vor dem Wenzelstor“. Erneuerung des Wappens am Postgebäude. Postkutschenfahrt von Mügeln nach Wurzen anlässlich der Einweihung (23./24.6.).
  Baubeginn für die neue Wasserglasfabrik im Großen Eierpfuhl zwischen Wurzen und Dehnitz.
  Baubeginn im Neubaugebiet Nord II (20.7.).
  Der Aussichtsturm auf dem Wachtelberg wird nach seiner Sa-nierung den Besuchern wieder zugänglich gemacht.
1985 Eindeichung des Stadtbades.
  Das Neubaugebiet Nord II ist bebaut, mit Nord III wird begon-nen (Fertigstellung bis 18.4.1986).
1986 Abriss der Gebäudeinsel am Ausgang der Färbergasse zum Rosental.
  Festwoche anlässlich der 1025-Jahr-Feier der Stadt (1.-7.10.): Höhepunkt ist der Historische Markt am 7.10., zu dem etwa 50 000 Besucher gezählt werden. Im Vorfeld der Feier werden das Pesthäuschen saniert und die Aula der Berufsschule (Wandgemälde von Max Seliger) restauriert.
1987 Hochwasser in der Aue bis an die neuen Deiche (11.4.).
1989 Einweihung des neuen Gemeindehauses der Neuapostolischen Kirche in der Muldengasse.
1989.X.9.-1990.X.2. Politische Krise und Ende der DDR.
1989.X.16. Zum ersten Mal kommt es im Anschluss an das Friedensgebet im Dom zu einer Demonstration von etwa 400 Bürgern durch die Stadt. Ziele des Protestzuges sind die SED-Kreisleitung in der Geschwister-Scholl-Straße und die Kreisdienststelle der Staatssicherheit im Dehnitzer Weg. Der Domplatz, die Domgasse und die Schultreppen werden durch die Polizei abgesperrt und die Teilnehmer „observiert“.
.XII.12. Ein „Bürgerkomitee“ hat sich gegründet und will bis zu den Kommunalwahlen auf der Basis eines Arbeitsprogrammes die Tätigkeit der öffentlichen Gremien kontrollieren und ihre Hand-lungsfähigkeit sichern. 24 Vertreter von Parteien und Organisationen sowie parteilose Bürger gehören dem Komitee an, das meist in der Berufsschule tagt.
.Dezember In Wurzen leben 18 898 Einwohner.
1990.II.7. Vertreter der alten und der neugegründeten Parteien, des Neuen Forums und des Bürgerkomitees finden sich mit Vertretern der Stadt- und Kreisverwaltung am „Runden Tisch“ zusammen, den Superintendent Horst Schulze leitet.
.III.18. 51 % der Wurzener Wahlberechtigten wählen bei den Volks-kammerwahlen die „Allianz für Deutschland“ aus CDU, DSU und Demokratischem Aufbruch.
.V.6. Kommunalwahlen: CDU wird stärkste Fraktion im Stadtparlament und stellt mit Anton Pausch (ab 31.5.) den neuen Bürgermeister.
.VII.1. Beginn der Währungs- Wirtschafts- und Sozialunion mit der Bundesrepublik Deutschland.
.X.3. 00.00 Uhr Wiedervereinigung Deutschlands durch Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
  Während der offiziellen Feier der Stadt zum Tag der Einheit wird im Plenarsaal des Stadthauses ein Partnerschaftsvertrag mit Warstein (Nordrhein-Westfalen) unterzeichnet.
.X.14. Restituierung des Freistaates Sachsen.
.X.20. In Barsinghausen (Niedersachsen) wird ein weiterer Städtepartnerschaftsvertrag unterzeichnet.
.Dezember In der Stadt sind 2 184 Bürger als arbeitslos erfasst.