Wurzener Land im Wandel – Schotter, Kekse und Maschinen – ein Streifzug durch die Industriegeschichte
Ausstellung aus Anlass der Leipziger Tage der Industriekultur vom 7. bis 11. September und des Landeserntedankfestes vom 18. bis 20. September 2026
Wurzen und das Wurzener Land haben sich seit Beginn der Industrialisierung zu einem starken und vielfältigen Standort der Wirtschaft in Sachsen entwickelt. 1837 beginnend, ist in der Stadt und im Umland eine Industrievielfalt entstanden, die in Städten der Größe von Wurzen nicht oft zu finden und auch im Industrieland Sachsen selten ist. Dass heute daran angeknüpft werden kann, hebt den Stellenwert Wurzens und der Region.
Im Juni 2026 wurde eine „AG Industriekultur“ der Standortinitiative Wurzener Land e. V. gegründet. Diese besteht aus Mitgliedern dieses Vereins, des Wurzener Geschichts- und Altstadt-Vereins, des Kulturgeschichtlichen Museums Wurzens, des Steinarbeiterhauses Hohburg sowie den Eisenbahnfreunden Lüptitz und weiteren interessierten Mitstreitern. Als erste anspruchsvolle Aufgabe gestaltete die AG eine Ausstellung zu Schwerpunkten der Industrie in der Region.
Präsentiert wurden Videos, Fotos und Materialien aus der Steinindustrie und dem daraus erwachsenen Logistiknetz der Eisenbahnen. Als zweites Thema werden die deutschlandweit bekannte Nahrungsmittelindustrie und die leistungsstarke wie traditionsreiche Landwirtschaft des Wurzener Landes präsentiert.
Leistungsstarke Unternehmen der Metallverarbeitung und des Maschinenbaus mit unterschiedlichen Profilen bilden bis heute eine starke Säule der Wurzener Industrie. Ihnen wurde der dritte Themenkomplex gewidmet.
Seitens des Wurzener Geschichts- und Altstadt-Vereins ist insbesondere Wilfried Römling der Initiator dieser Aktion.
Für die sachkundigen Informationen ist der Austausch mit dem ehemaligen Stadtchronisten Wolfgang Ebert unerlässlich.

Raymund Töpfer, hier im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden Alexsander Wiekowski, hatte eine beachtenswerte Fotostrecke aus der Gießerei Wurzen für die Ausstellung beigesteuert.

Das Plakat zur Ausstellung vereinte eindrucksvoll der Schwerpunkte der Ausstellung.