Festrede
20 Jahre Bezug des Neubaus des Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasiums
Von Wolfgang Ebert, 2016
Das Ereignis, an das wir heute in dieser Stunde erinnern wollen, fand vor 20 Jahren statt. Aber nicht im Mittsommer. sondern gegen Winterende, am 16. Februar 1996. Zu Rosenmontag. hatten sich die Schüler und Lehrer des 1991 wieder erstandenen Wurzener Gymnasiums, auch Honorationen der Stadt und des neuen Muldentalkreises in einem langen und bunten und lärmenden Aufzug vereint. Es war im wahrsten Sinne auch ein Umzug. Denn die Menge zog aus dem bisher genutzten alten Schulgebäude am Domplatz und dem kurzfristig vier Jahre zuvor errichteten provisorischen Domizil am einstigen Roitzscher Kirchweg erwartungsvoll in das neue Schulgebäude an der Lüptitzer Straße um.
Sicher war das ein denkwürdiger Tag für die ganze Stadt - und für alle Beteiligten auch ein fröhlicher. Denn zu Ende gingen jetzt fünf Jahre eines belastenden Provisoriums.
Das heutige Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium ist ein Kind der politischen Wende in der DDR und in Wurzen sowie der Wiedervereinigung Deutschlands.